Die Insel Jeju gilt als das Hawaii von Südkorea. Die Insel wird auf jeden Fall gerne als Ziel für Flitterwochen verwendet, aber auch ansonsten ist hier viel zu sehen und zu bestaunen. Der höchste Berg  Südkoreas - der Hallasan befindet sich in der Inselmitte und war während unserer Zeit fast immer im Nebel verschwunden. Die Dolharubung erinnern ein wenig an die Statuen von der Osterinsel, allerdings sind sie wesentlich kleiner. Gerne werden Sie vor Eingängen aufgestellt (links und rechts) um vor bösen Einflüssen zu schützen. Aus unserer Sicht sind Sie eher fotogen. Im Jeju-Stonepark findet man daneben auch noch weitere tolle aus Stein geschaffene Skulpturen. Ebenso führt die Reise in einen Muskatwald, auf die Mysterious Road und zu dem schönsten Tempel unserer Tour - dem Yakcheonsa. Zum Entspannen bietet sich der Strand von Hyeopjae an. Neugierig machten uns die Pferdeleuchttürme von Iho Tewoo. Landschaftlich gilt der Seongsan Ilchulbong als eines von sieben neuzeitlichen Naturwundern. Gleich am Strand findet man ältere Damen, genannt Haenyeo, die ihren Lebensunterhalt durch Apneutauchen und Fang von Meerestieren verdienen. Abends kann man in Jeju-Do (der Inselhauptstadt) den Menschen beim Flanieren und Essen zuschauen oder einfach Powershoppen (wer`s mag).

 

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Die Dolharubang wie die Steinmännchen liebevoll genannt werden findet man attraktiv als Großgruppe im Jeju Stone Park. Daneben kann man auch viel über die Geschichte der Insel erfahren. Im Anschluss bietet sich ein Ausflug in einen Muskatwald (Bijarim) an (beides im östlichen Teil der Insel).


Der Tempel von Yakcheonsa war unserer Meinung nach der schönste Tempel unserer Reise - er strahlte eine extreme Ruhe und Ausgeglichenheit aus und bot tolle Einblicke auch innerhalb des Tempels an.


Der Strand von Hyeopjae ist durch die tolle Wasser- farbe sehr einladend. Logisch, dennoch unerwartet, badet man hier möglichst komplett angezogen (bei Asiaten gilt ja Bräune als Zeichen, dass man mit Feldarbeit sein Geld verdienen muss). Dennoch fanden wir hier sehr aufgeschlossene Südkoreaner. Anschließend ging es über die Pferdeleuchttürme von Iho Tewoo wieder zurück nach Jejudo zu den Drachenkopffelsen Yongduam.


Der Seongsan Ilchulbong zählt zu den 7 neuzeitlichen Naturwundern und bietet schöne Aussichten über den östlichen Teil von Jeju und Richtung Udo, einer kleinen Nachbarinsel. Ebenso anzutreffen an der Küste sind die Apneu-Taucherinnen. Diese verdienen ihr tägliches Brot durch fischen von Meerestieren in eiskaltem Wasser und teilweise gefährlicher Strömung - daher gibt es inzwischen auch fast keinen Nachwuchs mehr. Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Seongeup Folk Village.


Die Innenstadt von Jeju-Do ist sicherlich für Power-Shopper tagsüber interessant. Abends gefällt die Beleuchtung und das Flair - solange man nicht in die falschen Nebenstraßen läuft (Rotlichtmillieu).