Auf dieser Seite sind die Highlights unserer Reise im Norden des Sultanats Oman bezüglich Bauwerken zusammengetragen. Das Royal Opera House und die Sultan-Qaboos-Moschee spiegeln die verschiedenen Stilrichtungen der muslimischen Glaubensrichtungen wieder. Bei der Moschee spiegelt es im doppelten Sinne wie die Bilder zeigen.

Aber auch die Kulturgeschichte in der Gegend von Nizwa kommen mit der Festungsanlagen von Niwza und Bahla (Hisn Tamah) sowie der Palast von Jabrin sicherlich nicht zu kurz.

 

Landschaftsbilder aus dem Sultanat: Oman

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Die Sultan-Qaboos-Moschee in Muscat ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Auf über 4 km² Gesamtfläche befinden sich gut 4 Hektar bebaute Fläche. Die Bauwerke aus Sandstein spieglen sich traumhaft im Marmor, die Verzierungen und berücksichtigten Stilrichtungen sämtlicher muslimischer Richtungen tragen zu einem Gesamtkunstwerk welches sich gegenüber der "Blauen Moschee" in Istanbul oder der Alabaster-Moschee in Kairo nicht verstecken muss. Die Bauzeit von nur ca. 6 Jahren ist dabei ebenfalls imposant.


In Muscat sollte man ebenfalls unbedingt Zeit für einen Besuch im Royal Opera House einplanen. Auch hier sind wie in der Sultan-Qaboos-Moschee die verschiedenen Einflüsse sämtlicher muslimischen Glaubensrichtungen in den Bau eingeflossen. Die scheinbar schlichte Eleganz ist bei genauem Hinschauen sehr beeindruckend. Die Logen sind den Schmuckkästchen der Damen nachempfunden; die Lüftung ist hinter Holzvertäfelungen kaschiert; .. .


Die Festungsanlage Hisn Tamah in Bahla ist seit 1987 Unesco Weltkulturerbe. Der Wiederaufbau der stark beschädigten Lehmfestung dauerte zwar Jahrzehnte - ist aber umwerfend gut gelungen. Anhand einiger zerfallener Häuser außerhalb der Festungsanlage zeigt wie anfällig diese Bauweise bei Regen ist.

Ein Rundgang durch die verwinkelte Anlage mit über einem Hektar großen Grundfläche ist genauso faszinierend wie der Blick in die Umgebung inklusive der teilweise wieder aufgebauten Stadtmauer.


Der Palast von Jabrin diente am Ende des 17. Jahr- hunderts als Sommerresidenz des Iman. Er förderte Kunst und Wissenschaft, was den Sheiks ein Dorn im AUge war und sie bewog ihn abzusetzen. Hierfür sollte sein Bruder ihn als Iman ablösen. Zur Abwehr wurde der Palast daher in eine Festung umgebaut. Nach seinem Tod wurde die Anlage noch eine Weile genutzt. Sie verfiel aber dennoch bereits im 18. Jahrhundert, da das Machtzentrum nach Rustaq verlagert wurde.

Die renovierte Festung gilt heute als schönste des Oman.


Die Fort von Nizwa beeindruckt durch seinen riesigen Rundturm und den Blick in die Landschaft. Wir durften auch einer Zeremonie zu einer Vertragsunter- zeichnung beiwohnen. Dies war grandios. Gleich ums Eck sind der Souk (Fischmarkt bei Abend/Nacht, Rest eher morgens zu besuchen) und jeden Freitag der Viehmarkt.